Die Landschaft des Spielbrettes ist dicht gefüllt: Nicht nur, dass ein Labyrinth von Flüssen, Wäldern, Bergen und Dörfern die Landschaft zwischen den beiden tief verschanzten Festungen füllt – es drängen sich auch schier unüberschaubare Massen von Infanteristen und Kavalleristen, Artilleriestellungen mit Bedienmannschaften, aufgeworfene Verschanzungen und mit Pontobrücken beladenen Wagen auf dem Feld. An den Stellen, [...]
Kompletten Beitrag anzeigen »Johann C. L. Hellwig und das Braunschweiger Kriegsspiel
Johann Christian Ludwig Hellwig
Exemplarisch gewählter Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt ist das durch den Braunschweiger Mathematiker und Entomologen Johann Christian Ludwig Hellwig 1780 entwickelte Kriegsspiel, dargelegt in der Schrift »Versuch eines aufs Schachspiel gebaueten taktischen Spiels von zwey und mehreren Personen zu spielen«, sein. Auf den ersten Blick mag es verwundern, dass sich ausgerechnet Medienwissenschaftler statt mit den Einschaltquoten [...]
Kompletten Beitrag anzeigen »Die Natürlichkeit des Spielens. Vom Verschwinden des Gemachten im Computerspiel
Rolf F. Nohr: ›Die Natürlichkeit des Spielens. Vom Verschwinden des Gemachten im Computerspiel‹ Münster: Lit-Verlag, 2008. 304 S., br., zahlreiche s/w-Abbildungen, 24,90 €, ISBN 978-3-8258-1679-7 Lesen Sie die vollständige Einleitung des Buchs als PDF Machen uns Computerspiele zu Amokläufern? Machen sie uns schlauer? Sind sie konfigurative, dissidente oder neoliberale Handlungsanleitungen? Auf alle Fälle ›wirken‹ Computerspiele. [...]
Kompletten Beitrag anzeigen »Eine kurze Geschichte des Kriegsspiels
Um das Hellwigsche Spiel herum gruppiert sich eine Reihung anderer verwandter Spiele. Das chinesische Wei-Hei (heute: Go) oder das indische Chaturanga (heute: Schach) stellen die vielleicht ältesten Formen des strategischen (Brett-)Spiels dar. In der (genealogischen und archäologischen) Folge bilden sich diverse Formen des strategischen Spiels heraus. Jenseits des reinen Glücksspiels sind fast alle Spiele (seien [...]
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